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FAQ´s über Perlen und Korallen

Alles was Sie schon immer über die Pflege von Perlen und Korallen wissen wollten, bzw.
die meistgestellten Fragen an uns haben wir gesammelt und hier für Sie zusammengefasst:

 

Zuchtperlen und Süßwasserperlen:

Durch ihre Vielfalt in Form, Farbe und Größe sind Zuchtperlen sehr beliebt.
Es gibt Größen von 2 bis 8 mm, der Durchschnitt liegt jedoch bei 4 bis 5 mm.
Als absolut selten gelten Süßwasserperlen (Zuchtperlen) mit einer Größe von über 10 mm.
Seit dem 13. Jahrhundert werden bereits diese Perlen gezüchtet.
Von 1924 bis Mitte der 70er Jahre beherrschte Japan mit Ihren bekannten Biwa Perlen die Süßwasserperlenindustrie.

Akoya Perlen und Salzwasserperlen:

Da die Mutterauster nur verhältnismäßig klein ist, erreichen Salzwasserperlen (Akoyaperlen) im Allgemeinen eine Größe von 2 bis 9 mm.
Zur Herstellung einer Perlenkette werden meistens 6 - 8 mm große Akoya Perlen verwendet. Vorerst in Japan gezüchtet, wurden die sogenannten Akoyaperlen die herkömmlichen Perlen für fast ein ganzes Jahrhundert.
Bis in die 90er Jahre hinein war Japan uneingeschränkter Produzent in der Akoyaperlenzucht.

 

Tahitiperlen und Südseeperlen:

Die Haupteigenschaft von Südseeperlen, eingeschlossen die berühmten Tahitiperlen, erkennt man sehr schnell an ihrer Größe. Sie variieren zwischen 9 und 17 mm.
Die Perlmuttschicht um den eingepflanzten Perlmuttkern ist meistens sehr dick und gesund. Dadurch wird die Naturfarbe, der Glanz und die Schönheit ("Lüster") erhalten. Diese Perlen bedürfen keiner künstlichen Aufbesserung, deswegen werden sie auch als "Königin der Perlen" geschätzt.
Die Südsee Perlen werden in zwei Hauptgruppen, nämlich hell und dunkel unterschieden.

 

Pflegeanleitung für Korallen wie für Perlen:

Korallen und Perlen sind im Allgemeinen zwar nicht besonders empfindlich, trotzdem sollte man im Umgang mit ihnen aufpassen. Da die Koralle wie auch die Perle eine organisches Schmuckstück ist, sollte man sie nicht in luftdichten Behältnissen aufbewahren. Korallen müssen "Atmen" können und es tut ihnen gut (Hautfett) oft getragen zu werden. Ansonsten könnten sie bald unansehnlich werden im Laufe der Zeit.
Auch Haarspray, Bodylotion und Parfum sind von Perle und Koralle fernzuhalten. Falls Sie ihren Korallen- oder Perlenschmuck mit in die Badewanne oder unter die Dusche nehmen sollten, kann dieser schnell matt und farblos und irreparabel geschädigt werden.
Vermeiden Sie auch Scheuern der Perlen mit anderen Schmuckstücken da diese leicht zerkratzen.

 

Allgemeines zur Koralle:

Die Korallen wachsen in Tiefen bis zu 300 Metern. Sie bestehen aus einer Kalksubstanz, die von Meerespolypen ausgeschieden werden. So werden die ast- und baumförmigen Formen der Korallenstöcke und eben ganze Riffe langsam im Laufe der Zeit aufgebaut. Die einzelnen Äste können bis zu 40 cm hoch werden, werden aber nur selten dicker als 4 cm.
Nur an den Gabelungen sind sie etwas dicker. Aus diesen Teilen der Koralle werden dann die Schmuckstücke gemacht.
Es gibt insgesamt ungefähr 2500 verschiedene Korallenarten, doch nur die wenigstens eignen sich zur Schmuckherstellung, da sie meistens zu brüchig sind.

 

Namensursprung der Koralle:

Die Herkunft des Names ist bis heute eher ungeklärt. Sprachwissenschaftler haben mehrere Theorien aufgestellt:
Einige meinen, der Name stamme vom griechischen Wort "koraillon", welches das harte Kalkskelett der Korallentiere bezeichnet oder "kura-halos" für Meermädchen, da verworrenen Korallenästchen oft wie kleine Gestalten aussehen. Andere halten die Abstammung aus dem Hebräischen "goral", welche soviel heißt wie "Los-Steinchen", für wahrscheinlicher, denn die Korallenäste wurden in Palästina, Kleinasien und im Mittelmeerraum früher für Orakel verwendet.

 

 

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